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Inspiration

Seit jeher wollte ich das Leben und das Mensch-Sein verstehen lernen – so habe ich jahrzehntelang die Hintergründe von Bedürfnisse und Frustration, von Entwicklung und Stagnation und von Bindung und Autonomie erkundet.

Meine damalige Hebammentätigkeit führte mich zunächst zur natürlichen Medizin und zur häuslichen Geburtshilfe und von dort – für mich ganz folgerichtig – in die Bedürfnis-, Bindungs-, Kommunikations-, Trauma- und Hirnforschung.

Ich bin den Wissenschaften und den Wissenschaftlern dankbar verbunden, die mit ihren weitreichenden Erkenntnissen nicht nur mein Leben, sondern auch die Welt bereichert haben. Insbesondere jenen, die mit ihren Entdeckungen auf den Gebieten der Physiologie und Psychologie – bewusst oder unbewusst – die spirituellen Zusammenhänge sichtbar machen und damit die höheren geistigen Ordnungen bestätigen.

Glücklich macht mich, wenn die Erkenntnisse der Wissenschaft zum Wohle der Menschen praktisch angewendet werden und in den Lebensalltag der Familien und Sozialgemeinschaften einfließen.
Unglücklich macht mich, wenn diese Erkenntnisse von Politik und Gesellschaft nach wie vor standhaft ignoriert werden, wenn das Leben und Zusammenleben dadurch unnötig beschwerlich bleibt und von unbedachter Medizin, Pädagogik, Therapie und Kommunikation – trotz besseren Wissens – weiterhin verletzt wird.

Dankbar bin ich all jenen Menschen verbunden, die mich in den wichtigen Phasen meines Lebens inspiriert und begleitet haben.

 

Geburtshilfe

Meine frühen Erfahrungen von der Verletzlichkeit der Kinderseele und das Wissen um die ausgereifte Wahrnehmungsfähigkeit ungeborener und neugeborener Kinder haben mich die Achtsamkeit gelehrt, den Kindern uneingeschränkt zuzuhören und ihnen die seelische Unterstützung zu geben, die sie sich wünschen und die sie brauchen. Mich hat das Wissen der Geburtshelfer und Forscher

Frédérick Leboyer

Michael Odent

David Chamberlain

zutiefst beeindruckt und mich zu einem umfassenden Verständnis der Bedürfnisse der kleinen Kinder geführt. Ebenso konnte ich in langjährigen Gesprächen mit meinen kollegialen Freundinnen

Angela Labus

Remigia Hersche (kein Link vorhanden)

die eigenen Schicksalsfragen und die der Kinder erkunden und deren spirituellen Zusammenhänge und Bedeutungen erkennen lernen.

 

Pädagogik

In meiner geburtshilflichen und begleitenden Familienarbeit sind mir immer häufiger verunsicherte Eltern und haltlose Kinder begegnet. Zunächst habe ich dieses Phänomen nicht verstanden – waren und sind doch die Eltern liebevoll motiviert und die Kinder innig geliebt. Doch tiefe Einblicke in die systemische Familienordnung und in die heilsame Bedeutung einer wohlwollenden elterlichen Autorität haben mir die notwendigen Erkenntnisse geschenkt. In diesen Jahren waren

Christel Schweizer

Jirina Prekop

meine Lehrmeisterinnen, die mich die Notwendigkeit des 'Inneren Haltes' und 'Die Ordnungen der Liebe' im familiären Zusammenleben gelehrt haben. Durch

Bert Hellinger

Gunthard Weber

Christoph Quick

Helga Mack-Hamprecht

habe ich die Bedeutung und Wirkungsweise der systemischen Ordnungen tiefer kennengelernt, die mir dadurch eine wesentlich wirkungsvollere Begleitung der Familien ermöglichten. Die großen Pädagoginnen

Emmi Pikler

Anna Tardos

die die Würde des Kindes und sein Menschenrecht auf einen achtsamen Umgang in den Mittelpunkt ihres Wirkens stellten, haben meinen Blick für dieses Selbstverständliche – und doch so oft Missachtete – weiter geöffnet.

 

Bindung

Schon zu Beginn meiner Beschäftigung mit den Themen 'Halt und Bindung'  habe ich von

Alice Haller-Berger

eine einfühlsame Einweisung in die wertschätzende Kommunkation nach Thomas Gordon erfahren, die ich im Laufe der Jahre mit dem Wissen um die vegetativ gesteuerten Bindungskräfte des Körpers vereinen und zur Bindungskommunikation weiterentwickeln konnte.

Auf meiner Suche nach den Grundlagen eines erfüllten und gesunden Da-Seins habe ich intensiv über die angeborenen Bedürfnisse des Menschen geforscht und mich hierbei von den Bedürfnis-, Friedens- und Kommunikationsforschern

Thomas Gordon

Abraham Maslow

Marshall Rosenberg

inspirieren lassen. Dieses vertiefte Wissen hat mir geholfen, die Bedürfnisse von den Wünschen zu unterscheiden und mir damit ermöglicht, das Haltgebende in der Erziehung – im Zusammenspiel mit den pulsierenden, energetischen Bindungskräften – im Laufe der Zeit zur Bindungspädagogik zu entwickeln. Die Erfüllung der kindlichen und der elterlichen Bedürfnisse ist seitdem zu meinem Leitbild eines achtsamen und konsequenten Handelns geworden.
In jahrelanger gemeinsamer Seminartätigkeit habe ich zudem durch

Jutta Rahlf-Riermeier

auf lebendige Weise die komplexe und beeindruckende Welt der Bindungswissenschaften kennengelernt, die sich mit dem körperorientierten Bindungswissen hervorragend verbindet und von uns in Theorie und Praxis zur Grundlage der Bindungspädagogik zusammengefasst wurde.

Diese Kenntnisse konnte ich in der langjährigen Zusammenarbeit mit

Andrea Grosenick
Kaja Volz

in der Villa Mitte in vielen bindungspädagogischen Seminaren und bindungsaufbauenden Begegnungen in eine bereichernde Arbeit mit den interessierten Eltern umsetzen.

 

Therapie

Wo die pädagogische Unterstützung der Eltern nicht ausreichte, konnte ich durch die Lehrjahre bei

Thomas Harms

das therapeutische Wissen aus der Emotionellen Ersten Hilfe anwenden und die energetischen Bindungskräfte der Eltern wieder aktivieren und aufbauen. Obwohl diese Bindungsarbeit der Säuglingsforschung entspringt, lassen sich diese wertvollen Erkenntnisse in allen Alterstufen anwenden und therapeutisch nutzen. Bei Thomas und seinem Kollegen

Michael Munzel

erkannte und erlebte ich die überaus bedeutende und wirksame Funktion der bindungsenergetischen Pulsation des Körpers und die des emotionellen Herzens. Die Wirkweise der Bindungsenergetik ermöglicht durch die Aktivierung der Herzenergie Trennung in Bindung, Stagnation in Bewegung und Instabilität in Stabilität zu verwandeln.

 

Wissenschaft

Mein langer Lebens-, Lern- und Entwicklungsweg wurde durch die Lehren von

Rudolf Steiner

inspiriert, dessen Werke mir die spirituelle Sicht auf die körperlich-seelisch-geistigen Zusammenhänge ermöglichte und mir das Zusammenspiel der universellen Kräfte zeigten.
Das Wissen um die pulsierende Lebens- und Bindungsenergie entspringt den jahrzehntelangen Forschungen von

Wilhelm Reich

der damit die biologischen Grundlagen der Körper-Psychotherapie und Psycho-Somatik entdeckte und die seine Tochter

Eva Reich

in ihrer ärztlichen Arbeit mit kranken und seelisch verletzten Säuglingen um die Welt trug. Diese behutsame energetische Arbeit habe ich Jahre später in weiterentwickelter Form in der therapeutischen Arbeit des Traumaforschers

Peter Levine

wieder gefunden, der sein überaus hilfreiches Wissen und Können in der körperorientierten Traumatherapie Somatic-experiencing anwendet.
Darüber hinaus haben mich die Kenntnisse von

Angela Wilde

beeindruckt, die den Kindern mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsverzögerungen durch die Neurophysiologische Entwicklungsförderung eine Neuordnung der Sinneswahrnehmung und damit den Zugang zur eigenen Körpersymmetrie und zur inneren Mitte ermöglicht. Dies ist die Basis für eine stabile Selbstanbindung, für ein gesundes Selbstbewusstsein und für die zukünftige Fähigkeit zur Selbstreflexion.
Ihre Arbeit hat meinen Blick auf die neurophysiologischen Hintergründe von Entwicklung und innerem Wachstum erheblich erweitert.

Weit davon entfernt, das komplexe menschliche Gehirn umfassend zu verstehen, habe ich doch aus den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung, insbesondere der von

Gerald Hüther

die dringende Notwendigkeit verbundener Entbindungs-, Bindungs-, Kita-, Schul-, Bildungs-, Kommunikations-, Betreuungs- und Therapieformen entnommen und frage mich, wie lange die Welt noch warten will, um diese drängenden Erkenntnisse der Wissenschaften in heilsame Handlungen umzusetzen.

 

Dank

Die Persönlichkeiten dieser Menschen, ihr reiches Wissen und Können, haben mein Erleben bereichert, meine Erfahrung vertieft und mein Erkennen erweitert.

Ihre Sicht auf die Welt und auf das Leben haben meine eigenen Erkenntnisse über das Mensch-sein vielfältig geprägt und zu einem reichen Bild zusammengefügt.

 

Im Zusammenleben der Menschen gibt es
kein Richtig oder Falsch –
es gibt nur verbundenes und unverbundenes Handeln